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Brand in Seegrotte Hinterbrühl

Brand in Seegrotte Hinterbrühl

Einsatzdaten

Tätigkeit
Brandeinsatz
Datum
29. Dezember 2025
Uhrzeit
13:34 – 20:30 Uhr
Ort
Hinterbrühl, Seegrotte
Fahrzeuge
RLF, LF, KDO, LAST
Mannschaft
17 Mitglieder
Weitere Organisationen
FF Hinterbrühl, FF Weissenbach, FF Gießhübl, FF Mödling, FF Perchtoldsdorf, FF Gumpoldskirchen, FF Brunn am Gebirge, Polizei, Rettungsdienst, Bezirkshauptmannschaft

Am Sonntag, dem 28. Dezember 2025, kam es in der Seegrotte Hinterbrühl zu einem Brandereignis, zu welchem wir um 13:34 Uhr alarmiert wurden. Aufgrund des Meldebildes „T3 – Menschenrettung, Explosion in Bergwerk“ erfolgte umgehend die Alarmierung mehrerer Freiwilliger Feuerwehren, um am Einsatzort über ausreichend Personal und Gerätschaften verfügen zu können.

Im Zuge der Ersterkundung sowie der Befragung der anwesenden Mitarbeiter durch den Einsatzleiter der FF Hinterbrühl konnte festgestellt werden, dass in einem Stollen, welcher als Werkstatt genutzt wird, ein Brand ausgebrochen war. Erste Löschversuche mittels Handfeuerlöscher blieben erfolglos. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Mitarbeiter die Seegrotte verlassen und konnten keine weiteren Löschmaßnahmen mehr setzen.

Unverzüglich wurden mehrere Atemschutztrupps gebildet, wobei seitens der Freiwilligen Feuerwehr Gaaden acht Atemschutzgeräteträger gestellt wurden. Die Orientierung, Sicherung des Rückzugsweges sowie die Suche nach dem Brandherd gestalteten sich aufgrund der massiven Rauchentwicklung mit damit verbundener Nullsicht und den verzweigten Stollengängen äußerst schwierig. Diese Situation verlangte von den eingesetzten Feuerwehrmitgliedern höchste Konzentration sowie große körperliche Belastbarkeit.

Nach rund eineinhalb Stunden intensiver Suche durch mehrere, wechselnde Atemschutztrupps konnte der Brandherd schließlich in der Werkstatt lokalisiert werden. In weiterer Folge wurde dieser in gemeinsamer Zusammenarbeit abgelöscht und verbranntes Material aus dem Stollen ins Freie verbracht.

Außerhalb der Seegrotte unterstützten weitere Feuerwehreinheiten den Einsatz durch die Koordination der Einsatzkräfte in Zusammenarbeit mit der Betriebsleitung, die Errichtung einer Einsatzleitstelle sowie eines Atemschutzsammelplatzes, das Herstellen einer Zubringleitung in die Seegrotte und umfassende Belüftungsmaßnahmen zur Entrauchung des gesamten Bergwerkes.

Nachdem der Brand endgültig bekämpft und die Grotte ausreichend belüftet worden war, rückten die eingesetzten Feuerwehren nach und nach ab, um in den jeweiligen Feuerwehrhäusern die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft durchzuführen.

Insgesamt waren rund 110 Mitglieder von acht Freiwilligen Feuerwehren an der Brandbekämpfung beteiligt.
Die Freiwillige Feuerwehr Gaaden unterstützte den Einsatz mit 17 Kameraden, davon acht Atemschutzgeräteträgern, sowie vier Fahrzeugen über eine Einsatzdauer von rund acht Stunden.

Einen ausführlichen Bericht sowie weitere Fotos erhalten Sie auf der Website des Bezirksfeuerwehrkommandos Mödling:
https://bfk-moedling.at/index.php?page_type=report&id=2784

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Gaaden und Bezirksfeuerwehrkommando Mödling

Fotos (8)

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